bookmark_borderSC087 SoilTalk: GLYPHOSAT!!!11!!111

Kommt Glyphosat in Flüssen nicht aus der Landwirtschaft, sondern aus Waschmitteln? Warum sollte man keine Presseartikel auf Grundlage von Preprints schreiben? Und wie verhält sich Glyphosat in der Natur? All diesen Fragen gehen Andres und Christoph auf den Grund!

Nachlese

Unser Hörer Niklaus hat uns, bezugnehmend auf Folge 82 noch einmal den Unterschied zwischen einer Gründüngung und Transfermulch erklärt. Danke, lieber Niklaus!

Vorgespräch

Christoph war zu Gast im Podcast Voll in die Presse und hat in der Episode 98 – Sand-Mafia, Fischkot-Strand und Quasi-Kristalle Detailwissen über Sand zum Besten gegeben. Hört gerne mal rein und lasst unseren Kollegen viel Liebe da!

Schnackable Science: Einfach mal die Maikäfer bei ihrem Frühjahrsflug beobachten! Und den Artikel der National Geographic dazu lesen (https://www.nationalgeographic.de/tiere/2020/07/plage-oder-superfood-maikaefer-zum-mittagessen) oder die Studie von Görres und Kammann (2020) (https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0238057).

Thema: GLYPHOSAT!!!11!!111

Der Folgentitel ist eine klassische Hyper-Exclamatio und dient dem Zweck, Aufmerksamkeit auf die Folge zu ziehen. Nun aber zur Wissenschaft:

Aufhänger für diese Folge ist die Berichterstattung, beispielsweise des SWR zu dem Prepint einer Studie, die die Quellen der Glyphosatbelastung in europäischen Flüssen untersucht. Wir gehen dem Prepint mal auf den Grund!

So, liebe Hörerinnen und Hörer, schreibt Andres seinen Teil der Shownotes: https://www.deutschlandfunk.de/gift-aus-mysterioeser-quelle-woher-stammt-das-glyphosat-in-unseren-fluessen-dlf-180e4221-100.html
https://www.deutschlandfunk.de/glyphosat-fluesse-klaeranlagen-gefahren-100.html

Eine bereits peer-reviewte Studie von Reenu Singh und Kollegen klärt uns aber in dieser Folge über die Auswirkungen von Glyphosat auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit auf.

bookmark_borderSC084 SoilTalk: Wässern ohne Wumms

Warum sollte man eigentlich den Aufwand betreiben, Wasser seine Ionen zu entziehen, wo kommen diese Entsalzungsverfahren zum Einsatz und wie wirken sie sich aus? Laura klärt uns auf!

Nachlese

Aufmerksame Artenspezialisten haben angemerkt, dass die Tabelle aus Folge 83 nicht hierarchisch sortiert ist. Das stimmt natürlich, wir bedanken uns für den Hinweis!

Vorgespräch

Wir kiffen (…oder auch nicht)! Ab Mai ist zumindest einiges legal, was mit dem Besitz und dem Konsum von Cannabis zu tun hat. Wir gehen auf Grundlage eines Reviews im Format Snackable Science aber mal den Standortansprüchen der Cannabispflanze auf den Grund!

Das Projekt KoMoNa: Kartierung der Bodenqualität im Lausitzer Bergbaurevier hält eine tolle Citizen-Science-Komponente bereit, die ihr euch unbedingt einmal anschauen, weiterverbreiten und an der ihr auch gerne teilnehmen solltet!

Projekt: Unterhosen vergraben

Thema: Wässern ohne Wumms

Diese Folge schärft unser Wissen über den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft, somit unserer Nahrungsquellen. Auch Terra X hat den anthropogenen Einfluss auf die Ressource Wasser bereits in der Doku und Podcast Episode Anthropozän: Das Zeitalter des Menschen – Wasser deutlich gemacht. Etwa 70 % der globeln Wasserentnahmen werden der Landwirtschaft zugeschrieben. Der meiste Wasserverbrauch in der Landwirtschaft liegt bei der Herstellung von Fleisch und Käse. Doch auch die Beregnung spielt eine große Rolle um die Erträge stabil zu halten und bestenfalls zu steigern. Zahlen und Fakten über den Stand der Beregnungsflächen in Deutschland findet ihr auf der Homepage vom Umweltbundesamt. Richtwerte für Beregnungswasser sind von der FAO beschrieben.

Doch wie können wir unsere kostbare Ressource schonen und trotzdem Erträge erhalten? Und was ist, wenn das Grundwasser in mediterranen Küstenregionen bereits versalzen ist? Die Lösung kann die Beregnung mit entsalztem Wasser sein.

Die beschriebenen Studien zeigen die simulierten Auswirkungen auf den Wasser-/Stofftransport für einen Standort in Israel und wie man mit einer angepassten Dünung noch effizienter sein kann.